Nach Modernisierung des Sachverständigenzentrums während Corona geht es nun weiter!

Inhaber Christian Wolter

Ob Unfallgutachten oder Hauptuntersuchungen, Eintragungen und Einzelabnahmen von Fahrzeugen – die Palette der Angebote im Sachverständigenzentrum Berlin – Brandenburg an der Holländerstraße 119 sind umfangreich. Hinzu kommt außerdem noch das gesamte kostenlose ADAC-Prüfgeschäft als ADAC-Partner. So ist immer einiges zu tun. Doch Corona hat das Sachverständigenzentrum einige Zeit tüchtig ausgebremst.

„Das Sachverständigenzentrum in der Holländerstraße 119 gibt es seit dem 1. Januar 1994.“, erklärt Inhaber Christian Wolter. „Es ist damals hervorgegangen aus dem Sachverständigenbüro Wolff an der Markstraße 43 und 1995 in die Holländerstraße umgezogen“, erinnert er sich. Doch nach viereinhalb Jahren seien auch dort die Kapazitäten zu klein geworden. „Insbesondere die Verkehrsflächen – für Anhängerbetrieb oder ähnliches – waren zu klein, sodass unsere Hauptstelle sich nun am Saatwinkler Damm befindet“, fügt Wolter hinzu.

Dennoch existiert das Sachverständigenzentrum an der Holländerstraße weiterhin, und die Haupttätigkeit des Unternehmens liegt in der Bereitstellung von Dienstleistungen in den Bereichen Prüfung und Bewertung von Fahrzeugen und deren Verkehrssicherheit. „Wir haben während des Corona-Lockdowns die Zeit genutzt und haben alle Bereiche komplett modernisiert“, erklärt Wolter. Innen gibt es nun nagelneue Technik, Beleuchtung, einen neuen Sanitärtrakt. „Wir haben also die Zeit, in der wir etwas weniger zu tun hatten, perfekt aufgefüllt, um uns noch einmal von den Räumlichkeiten her zu erneuern.“

Im ersten Corona-Jahr ist das Sachverständigenzentrum sehr gut durch die Krise gekommen, aber dieses Jahr mit dem harten Lockdown habe erheblich schwieriger begonnen. Weniger Straßenverkehr bedeute schließlich auch weniger Unfälle. Zudem wurden vermehrt Leasingverträge verlängert, weil die Autos nicht geliefert werden konnten. „Dadurch hatten wir keine Rücknahmen und auch keine Leasingschätzungen“, erinnert er sich.

Zudem habe sich das ganze Thema Hauptuntersuchung im Freizeitbereich – also Motorräder und Wohnmobile – extrem nach hinten verschoben. „Die ersten vier Monate waren schon sehr verhalten, nun geht es langsam wieder los“, sagt Wolter und fügt hinzu: „Mittlerweile sind wir so etwa auf Vorjahresniveau, und darüber bin ich sehr zufrieden. Aber das Jahr ist sehr schwankend und wir können schlecht vorausschauend planen.

Positiv ist, dass das Sachverständigenzentrum die komplette Belegschaft behalten konnte. In Berlin sind es also weiterhin 97 und mit Brandenburg insgesamt 140 Mitarbeiter. Am Standort in der Holländerstraße sind weiterhin fünf Mitarbeiter im Wechselbetrieb tätig, die bei größeren Anmeldungen zwischenzeitlich auch aufgestockt werden.

Artikel und Foto Christiane Flechtner
Aktuelles Projekt „Ladengeschichten 2021“ des Vereins Zukunft Resi rundherum e.V.:
Mit dem Projekt möchte der Verein die Mitglieder und deren Geschäfte an der Residenzstraße unterstützen und Ihnen die Möglichkeit bieten, die Besonderheit ihres Geschäfts hervorzuheben und Ihr Geschäft mit einem Artikel samt Fotos darzustellen. Hier können die Gewerbetreibenden Ihre Geschichte erzählen, besondere Aktionen, Öffnungszeiten oder Rabatte publik machen.
Das Projekt wird gefördert durch Mittel des Förderprogramms Lebendige Zentren und Quartiere. Dieses Städtebauförderprogramm vereint seit 2020 die Zielsetzungen der bisherigen Programme Aktive Zentren sowie Städte­baulicher Denkmalschutz. Die ausgewählten Programmgebiete sollen als attraktive und identitätsstiftende Orte gestärkt und weiterentwickelt werden.